Kleine Karte – große Wirkung

4 Manager erzählen, warum sie Visitenkarten lieben

Digitalisierung, Industrie 4.0, Smart Devices – diese Schlagworte sind derzeit in aller Munde. Eine kleine Karte bleibt jedoch auch in digitalen Zeiten meist analog – die Visitenkarte. Die meisten Unternehmer vertrauen beim Erstkontakt auf sie und setzen sie gerne und oft ein. Doch warum ist das so? Was ist der Zauber der kleinen Karte? Wir haben uns bei verschiedenen Persönlichkeiten der Geschäftswelt umgehört und sie zu ihrer Meinung zum Thema Visitenkarte befragt.

Patrick Iffland (Werder Bremen)

Patrick Iffland arbeitet in der Abteilung Vertrieb bei Werder Bremen. Für ihn muss eine gute Visitenkarte optisch ansprechend gestaltet, gut lesbar und deutlich gegliedert sein. Seine letzte Visitenkarte tauschte er mit neuen Geschäftspartnern oder potenziellen Kunden von Werder Bremen aus. Visitenkarten sind für Iffland ein wesentlicher Teil der Geschäftswelt: „Ohne Visitenkarte würde die Kontaktaufnahme nach einem Gespräch viel schwieriger sein. Durch den Austausch der Visitenkarten sind beide Gesprächspartner hervorragend miteinander vernetzt.“

Arne Dirks (Brose Bamberg)

Auch Brose Bamberg Geschäftsführer Arne Dirks verteilt bei Geschäftsterminen gerne die kleinen Karten. Gerade das persönliche Überreichen einer Visitenkarte erzeugt eine emotionalere Bindung zum Gesprächspartner als das digitale Senden von Kontaktdaten. „Der Austausch von Visitenkarten gehört bei einem Geschäftstermin – wie der Korberfolg beim Basketball – einfach dazu. Ohne wären die Termine nur halb so wertvoll und das Spiel weniger interessant. Ich habe daher, ganz old school, eine Rollkartei auf meinem Schreibtisch, die ich trotz Handy und mobiler Daten, immer wieder benutze.“

Stefan Eickelmann (VfL Gummersbach)

Stefan Eickelmann ist Leiter Vertrieb beim VfL Handball Gummersbach und hat immer ausreichend Visitenkarten dabei. Die kleinen Karten helfen ihm bei der Erweiterung seines Netzwerkes. Seine letzte Visitenkarte tauschte er erst am vergangenen Wochenende mit einem potenziellen Sponsor.
Visitenkarten sind für Eickelmann ein wesentlicher Teil der Geschäftswelt: „Die Visitenkarte ist unabdingbar. Bei unseren Heimspielen versammelt sich ein großes Sponsorennetzwerk, es sind immer wieder neue Unternehmer zu Gast. Zur Kontaktanbahnung und Nacharbeitung der Heimspiele ist der Austausch der Visitenkarten ein gern genommener Helfer.“
Das Überreichen der Visitenkarte ist für ihn zudem eine Geste der Höflichkeit beim Kennenlernen neuer Geschäftskontakte. Es bedeutet auch die Steigerung der Kontaktqualität, da auf persönlichen Visitenkarten meistens die direkten Durchwahlen der Kontaktpersonen stehen.
„Die Visitenkarten von CEWE-PRINT haben die genau die hochwertige Qualität, um uns Geschäftspartnern angemessen vorzustellen. Das ist unser Anspruch und gleichzeitig die Erwartungshaltung an den VfL Gummersbach als einen der erfolgreichsten Handballvereine Deutschlands und Europas.“, so Eickelmann.

Arndt Bessing (CEWE-PRINT.de)

Visitenkarten sind für Arndt Bessing, Geschäftsführer von CEWE-PRINT.de ein weltweites Phänomen, das überall gleichermaßen beliebt ist: „Visitenkarten sind ein internationaler Erfolg. Egal ob in Asien, Amerika oder hier bei uns in Europa – jede Kultur schätzt die Visitenkarten und nutzt sie in ihrem täglichen Geschäftsleben. Doch es gibt auch Unterschiede: In Asien zum Beispiel ist die Übergabe streng geregelt und fasst zeremoniell, während sie bei uns meist locker und ungezwungen ist“. Visitenkarten sind für ihn ein Fenster in das jeweilige Unternehmen. An der Art der Gestaltung, lässt sich seiner Meinung nach schon viel über eine Firma erfahren. Zweisprachige Karten etwa deuten auf eine stark internationale Ausrichtung eines Unternehmens hin, während veredelte Visitenkarten zeigen, dass die kleinen Karten eine wichtige Rolle in der Unternehmenskultur spielen.

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