4 Manager erzählen, warum sie Visitenkarten lieben

Kleine Karte – große Wirkung
4 Manager erzählen, warum sie Visitenkarten lieben

Digitalisierung, Industrie 4.0, Smart Devices – diese Schlagworte sind derzeit in aller Munde. Eine kleine Karte bleibt jedoch auch in digitalen Zeiten meist analog – die Visitenkarte. Die meisten Unternehmer vertrauen beim Erstkontakt auf sie und setzen sie gerne und oft ein. Doch warum ist das so? Was ist der Zauber der kleinen Karte? Wir haben uns bei verschiedenen Persönlichkeiten der Geschäftswelt umgehört und sie zu ihrer Meinung zum Thema Visitenkarte befragt.

Visitenkarten in der Sportwelt

Patrick Iffland arbeitet in der Abteilung Vertrieb bei Werder Bremen. Für ihn muss eine gute Visitenkarte optisch ansprechend gestaltet, gut lesbar und deutlich gegliedert sein. Seine letzte Visitenkarte tauschte er mit neuen Geschäftspartnern oder potenziellen Kunden von Werder Bremen aus. Visitenkarten sind für Iffland ein wesentlicher Teil der Geschäftswelt: „Ohne Visitenkarte würde die Kontaktaufnahme nach einem Gespräch viel schwieriger sein. Durch den Austausch der Visitenkarten sind beide Gesprächspartner hervorragend miteinander vernetzt.“
 
 

400 bis 500 Visitenkarten verteilt Adrian Schwabe, Leiter Marketing & Vertrieb beim Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt im Jahr. Die letzte hat er beim Heimspiel seiner Mannschaft an einen potenziellen neuen Geschäftspartner überreicht. Gedruckte Visitenkarten sind für ihn auch im Zuge der Digitalisierung ein Türöffner und Aushängeschild der eigenen Firma. Gerade das persönliche Überreichen einer Visitenkarte erzeugt seiner Meinung nach eine emotionalere Bindung zum Gesprächspartner als das digitale Senden von Kontaktdaten. Wichtig ist für Schwabe, dass die kleine Karte gut designed und übersichtlich gestaltet ist: „Bei einer gut gestalteten Visitenkarte hat man gleich alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Eine Visitenkarte auf dem Schreibtisch oder in der Jackentasche hat auch immer eine Erinnerungsfunktion. So bleibt man bei Kunden oder potenziellen Geschäftspartnern im Gedächtnis“.

Visitenkarten beim Kongressveranstalter und der Online-Druckerei

Karin Wilhelm ist Marketing-Leiterin beim Kongressveranstalter Convent, einem Unternehmen der ZEIT-Verlagsgruppe. Visitenkarten helfen ihr bei der Erweiterung ihres persönlichen Netzwerkes. Die letzte gab sie kürzlich einem Bewerber im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs. Gerade als Marketing-Leiterin eines Kongressveranstalters weiß sie um die Bedeutung der kleinen Karten für Messen und Co. : „Messen ohne Visitenkarten, sind für mich wie Western ohne Colts“, so Wilhelm.
 
 

Visitenkarten sind für Arndt Bessing, Geschäftsführer von Cewe-Print ein weltweites Phänomen, das überall gleichermaßen beliebt ist: „Visitenkarten sind ein internationaler Erfolg. Egal ob in Asien, Amerika oder hier bei uns in Europa – jede Kultur schätzt die Visitenkarten und nutzt sie in ihrem täglichen Geschäftsleben. Doch es gibt auch Unterschiede: In Asien zum Beispiel ist die Übergabe streng geregelt und fasst zeremoniell, während sie bei uns meist locker und ungezwungen ist“. Visitenkarten sind für ihn ein Fenster in das jeweilige Unternehmen. An der Art der Gestaltung, lässt sich seiner Meinung nach schon viel über eine Firma erfahren. Zweisprachige Karten etwa deuten auf eine stark internationale Ausrichtung eines Unternehmens hin, während veredelte Visitenkarten zeigen, dass die kleinen Karten eine wichtige Rolle in der Unternehmenskultur spielen.

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