12 Monate Sichtbarkeit beim Kunden

Marketing-Tool Kalender

Der französische Philosoph Voltaire (1694-1778) prägte unser Verständnis vom Kalender: ein Schema, das längere Zeiträume ordnet, zum Beispiel indem es Tage zu Wochen, Monaten und Jahren zusammenfasst. Im Laufe der Zeit hat sich die Bedeutung des Wortes Kalendarium gewandelt. Heute umfasst sie alle Aspekte des Kalenderwesens und stellt unter anderem ein effektives Instrument zur Kundenbindung dar. Gut gestaltete Kalender werden gerne im Büro aufgehängt, sodass das werbende Unternehmen 365 Tage im Blick Ihrer Kunden ist. Doch wie können Kalender ansprechend gestaltet werden?

1. Nutzwert schaffen
Damit Kalender eine langanhaltende Marketingwirkung entfalten können, müssen sie dem Beschenkten einen Mehrwert bieten. Eine Möglichkeit dafür ist die Verwendung professioneller Kalendarien, die sich von Bildern und Grafiken abheben und gut lesbar sind. Zudem sollten sie ausreichend groß sein und auch Ferien- bzw. Feiertage beinhalten. Das erleichtert Geschäftsleuten eine einfache Terminplanung. Bei einer branchenspezifischen Zielgruppe lohnen sich auch Messetermine oder Branchenevents als Erinnerungsstütze. Inspirationen und Hilfe finden Gestalter hierfür bei unseren kostenloser Vorlagen. Wichtig ist auch die Größe des Kalenders: In kleinen Räumen oder für den Arbeitsplatz ist beispielsweise ein A4 Kalender durchaus geeignet, in größeren Zimmern oder Hallen wirkt das Format jedoch schnell zu klein. Hier eignen sich eher Kalender im A3-Format oder größer. Deswegen sollten Unternehmen schon bei der Bestellung bedenken, wo der Kalender eingesetzt wird.

2. Passende Designs und einheitliche Gestaltung
Motive sind natürlich besonders wichtig bei der Gestaltung eines Kundenkalenders. Hier lohnt es sich, Zeit zu investieren und einen roten Faden zu kreieren: Was soll den Kunden vermittelt werden? Welche Produkte sollen gezeigt und welcher Service in den Vordergrund gestellt werden? Wichtig ist auch, dass die Bilder „thematisch“ zur Jahreszeit passen, also keine Schneelandschaften im Juni oder Ostermotive im November dargestellt werden. Entscheidend ist außerdem an die spätere Produktion zu denken: Manchmal kann es vorkommen, dass z.B. bei Bindungen produktionsbedingt Ränder abgeschnitten werden. Darauf sollten Gestalter achten und Logos oder Gesichter nicht am Rand platzieren. Wichtig ist zudem das passende Format, denn es bestimmt auch das Design. Unternehmen können sich hier vor der Umsetzung von Designvorlagen inspirieren lassen.

3. Typografie und Veredelungen
Ebenfalls relevant für die Kalendergestaltung sind Schriften. Um ein einheitliches Bild zu schaffen, sollten nicht mehr als zwei verschiedene Schriftarten verwendet werden. Zudem sollten Gestalter darauf achten, die Schriftgröße dem Kalender anzupassen: Eine Schriftgröße von 9- bis 14-Punkt entspricht in etwa einer gedruckten Zeitung oder Zeitschrift. Sie ist beispielsweise für einen Taschenkalender geeignet. Größere Kalenderformate hingegen benötigen eine größere Schrift. Wichtig für Firmen: Die eigene Corporate Identity auch bei der Kalendergestaltung nicht vergessen. Denn Kalender, die im wiedererkennbaren Design einer Firma gestaltet sind, erinnern Kunden und Partner das ganze Jahr an das Unternehmen. Weitere Punkte, die die Wertigkeit des Kalenders unterstützen, sind besondere Papierarten, höhere Grammaturen und Veredelungen. Dazu gehören UV-Lacke oder eine Cellophanierung. Durch die edle und hochwertige Optik wirken Kalender besonders exklusiv. Zusätzlich sorgt eine Lackierung oder Folienbeschichtung für eine gesteigerte Stabilität, Farbbrillanz und eine angenehme Haptik.

4. Gute Bildqualität ist entscheidend
Wichtig bei der Gestaltung ist auch die Überprüfung der Bildqualität. Denn auch wenn Bilder auf dem Bildschirm gestochen scharf wirken, kann das gedruckte Ergebnis von der digitalen Vorlage abweichen, wenn die Bildgröße und Auflösung nicht zum gewählten Format passen. Deshalb gilt: Je größer der Kalender, desto qualitativ hochwertiger muss auch das Bild sein. Gestalter können sich hier informieren, wie viele Pixel für welches DIN-Format benötigt werden.

5. Titelgestaltung und zusätzliche Seiten
Damit aus dem gut gestalteten Kalender ein echter Hingucker wird, benötigen Sie ein überzeugendes Cover, denn: Der erste Eindruck zählt. Ein passendes Titelbild ist so wichtig wie ein geeigneter Titel und Untertitel, die passende Schrift und ein dezent platziertes Logo. Sie steigern damit die Motivation der Kunden, den Kalender aufzuhängen. Besonders geeignet für die Logoplatzierung sind die Ecken, vor allem die rechte obere und die rechte untere Ecke. Hier fällt das Logo zwar schnell ins Blickfeld, „stört“ jedoch nicht die Bildkomposition des Kalenders. Hat der Kalender ein Jahresmotto, kann dieses zudem auf dem Deckblatt angeteasert oder vorgestellt werden. Einige Druckereien bieten die Möglichkeit an, zusätzliche Seiten zu bestellen. Diese Chance sollten Unternehmen ergreifen. Ein Kalender kann etwa mit 14 oder 15 Seiten bestellt werden und bietet mehr Platz für Marketingbotschaften, Produktübersichten, eine Teamvorstellung oder um sich einfach kreativ auszutoben. Auch als Motivation für die eigenen Mitarbeiter lohnen sich Überblicksseiten, auf denen feststehende Termine wie Firmenfeste oder Betriebsferien notiert sind.

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